Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Mit der Fördermaßnahme „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nachfrageorientierte Forschungskooperationen mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. In den internationalen Verbundvorhaben werden Lösungsansätze für den Klima-, Umwelt-, Ressourcen- und den Energiebereich erarbeitet, die zur Bewältigung konkreter Herausforderungen in den Partnerländern beitragen. Mit innovativen und nachhaltigen Lösungsansätzen fördert jedes CLIENT II Projekt die Umsetzung mehrerer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Mit insgesamt bis zu 150 Millionen Euro wird die Entwicklung von Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Systemlösungen in sieben Themenfeldern gefördert, die vor Ort praktisch erprobt werden. Die Zusammenarbeit von deutschen und internationalen Partnern aus Wissenschaft und Praxis ermöglicht Lösungen, die an lokale Rahmenbedingungen angepasst und damit marktfähig sind. Dieser Ansatz stärkt die Wettbewerbsposition Deutschlands sowie der beteiligten Partnerländer. Global leistet CLIENT II so einen unmittelbaren Beitrag zur Minderung von Umweltbeeinträchtigungen, der Wiederherstellung bereits geschädigter Umweltfunktionen sowie einem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Die Weltkarte zeigt alle Projekte und ihre Standorte. Sie können in einzelne Regionen und Länder zoomen und sich per Mausklick weitere Informationen zu jedem Projekt anzeigen lassen. In der Listenansicht finden Sie eine Ansicht aller Projekte mit weiteren Möglichkeiten diese zu filtern und zu sortieren.

CLIENT II auf einen Blick

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© CoalCO2-X
Die Einführung von Power-to-X-Technologien zur Umwandlung erneuerbarer Energien in international handelbare Energieträger, Chemikalien und Düngemittel ist für die Bewältigung von Fragen der Energie-, Rohstoff- und Ernährungssicherheit in vielen afrikanischen und europäischen Ländern von entscheidender Bedeutung. Dies gilt demnach auch für den Aufbau langfristiger Entwicklungspartnerschaften zwischen Afrika und Europa. Das CLIENT II-Projekt CoalCO2-X nahm an mehreren Veranstaltungen des EU-finanzierten LEAP-Programms teil, um diese Partnerschaften zu stärken.
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© Claudius Pflug
Lieferkettenunterbrechungen infolge der Pandemie, des Ukrainekrieges und der darauffolgenden Sanktionen führten in weiten Teilen Europas zu Lücken in der Lebensmittel- und Energieversorgung. Um die Resilienz der heimischen Düngemittel- und Agrarindustrie zu stärken, organisierte die Deutsche Energie-Agentur (dena) einen Dialog zwischen Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Ergebnisse dieses Dialogs wurden in einem Positionspapier zusammengefasst und im Herbst 2025 in einem Präsenzworkshop erörtert. Das CLIENT II-Projekt CoalCO2-X leistete hierzu mehrere Beiträge.
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© RENO-TITAN
Seit April 2023 arbeiten deutsche und vietnamesische Partner im Projekt RENO-TITAN daran, den Titanerzbergbau in Vietnam unter Strahlenschutzaspekten zu bewerten und Optionen für eine sichere Wiederverwendung der dabei entstehenden Restsande zu prüfen – beispielsweise als Ersatz für den zunehmend knappen Bausand. Im November 2025, rund vier Monate vor Projektende, bot eine Projektreise nach Vietnam die Gelegenheit, die bisherigen Ergebnisse mit Behörden, Industrie und Forschungseinrichtungen zu diskutieren und weitere Schritte zu planen.
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© Lutz Weihermüller, Forschungszentrum Jülich GmbH
Das OrganoRice-Projekt organisierte vom 3. bis 6. November 2025 an der Can Tho Universität in Vietnam ein „Internationales Symposium über ökologischen Landbau und Produktion” (ISOP). Das Symposium befasste sich mit verschiedenen Disziplinen im Bereich des ökologischen Landbaus.
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© Petra Schneider
Vom 10. bis 18. September 2024 besuchten zehn vietnamesische Fachleute aus Verwaltung, Forschung und der Titanindustrie im Rahmen einer Studienreise das deutsche Projektteam von RENO-TITAN. Ziel der Reise war es, deutsche Lösungen im Strahlenschutz im Allgemeinen und speziell im Umgang mit natürlich radioaktiven Materialien (NORM) kennenzulernen – vom sicheren Management bis zu Entsorgung oder Wiederverwendung in Bauprodukten.
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